Donnerstag, 12. Februar 2009

I: 3.2 In der Hälfte der Zeit

Immerhin standen hier vier Großrechner: zwei Modelle IBM /360-20 und zwei Modelle IBM /360-40. An diese Systeme waren sechs Drucker angeschlossen. Alles lief wie am Schnürchen. Die Buchungsprogramme hatten alle Tests bestanden. Von diesem Tag an wollte die DATEV die Aufträge ihrer momentan 2.558 Mitglieder, hinter denen etwa 100.000 Steuerpflichtige standen, täglich verarbeiten. Bis Ende des Jahres sollte sich die Zahl der Mandanten auf 140.000 erhöhen und die der Mitglieder ganz dicht an die 4000er Grenze herankommen. Gerechnet hatte Sebiger mit nur etwas mehr als 3.000 Berufsangehörigen. Doch das Konzept der DATEV war einfach zu attraktiv. »Die elektronische Datenverarbeitung in der Steuerberatung macht es den Beratern möglich, die Buchführungsarbeiten für ihre Mandanten in der Hälfte der bisherigen Zeit zu erledigen«, würdigte die Frankfurter Allgemeine Zeitung damals in ihrem Wirtschaftsteil das Rechenzentrum.[1]



Quelle:
[1] Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.2.69: »Steuerberatung mit Computer«


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