Mit Inbetriebnahme des eigenen Rechenzentrums hatte der steuerberatende Beruf ein wenig mit den bundesdeutschen Finanzämtern gleichgezogen, die – so Strauß in seinem Vortrag im Grand-Hotel – 1968 bereits 90 Prozent der Lohnsteuerjahresausgleiche mechanisch abgewickelt hatten.[1]»Hochwertige Technik zog in die Finanzämter schon lange vor dem zweiten Weltkrieg ein«, berichtet 17 Jahre später Hanns Püschel, Ministerialrat in Bonn, in der Zeitschrift »DSWR« (Datenverarbeitung, Steuer, Wirtschaft, Recht) über die Anfänge.
Schon Ende der fünfziger Jahre war der Staat mit seinen elf Landesfinanzverwaltungen bereits so weit, den Lohnsteuer-Jahresausgleich und die Einkommensteuer-Veranlagung mit Hilfe der Computer der ersten Generation abzuwickeln. Von da ab gab es kein Halten mehr. Rund 20 Millionen Steuererklärungen wurden alsbald computerunterstützt bearbeitet. Eine neue Infrastruktur entstand. Püschel: »Von den Angehörigen der steuerberatenden Berufe – Bindeglied zwischen Steuerzahler und Verwaltung – wurde sie aufmerksam registriert, weniger von der Öffentlichkeit. «[2]
Quelle:
[1] Nürnberger Zeitung, 1.2.69: „Finanzminister Strauß ging in die Luft“
[2] DWSR, 2/86, Hanns Püschel: „EDV in der Steuerverwaltung - gestern, heute morgen“
Schon Ende der fünfziger Jahre war der Staat mit seinen elf Landesfinanzverwaltungen bereits so weit, den Lohnsteuer-Jahresausgleich und die Einkommensteuer-Veranlagung mit Hilfe der Computer der ersten Generation abzuwickeln. Von da ab gab es kein Halten mehr. Rund 20 Millionen Steuererklärungen wurden alsbald computerunterstützt bearbeitet. Eine neue Infrastruktur entstand. Püschel: »Von den Angehörigen der steuerberatenden Berufe – Bindeglied zwischen Steuerzahler und Verwaltung – wurde sie aufmerksam registriert, weniger von der Öffentlichkeit. «[2]
Quelle:
[1] Nürnberger Zeitung, 1.2.69: „Finanzminister Strauß ging in die Luft“
[2] DWSR, 2/86, Hanns Püschel: „EDV in der Steuerverwaltung - gestern, heute morgen“


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen